Gedanken zum Jahreswechsel

Beim heutigen vorgezogenen Jahresendspaziergang, (Bilder davon im Beitrag) an „meinem“ Langen See, gingen mir so einige Erinnerungen an das fast vergangene Jahr durch den Kopf. Der See, der eigentlich ja die fließende Dahme ist, gab mir die Metapher des Titels.

Obwohl ich innerhalb dieses Jahres schon manchmal den Eindruck hatte, dass es an der einen oder anderen Stelle leider nicht so richtig fließt, kann ich am Ende doch im Großen und Ganzen ein positives Resümee ziehen.

Am Wichtigsten ist die Familie und deren Glück. Zu meiner Familie gehört seit über zwei Jahren meine liebevolle und von mir sehr geschätzte Partnerin. Wir sind ein tolles Team, auch wenn unserer aktuelles Zusammensein aus den verschiedensten Gründen nicht immer ganz einfach ist. Meine großen Kinder meistern ihr Leben allesamt hervorragend und meine Mutter ist für ihr Alter, im Rahmen ihrer gesundheitlichen Situation, immer noch sehr aktiv und damit einfach toll.

An zweiter Stelle steht die Gesundheit. Nun ist man ja auch keine blutjunge 20/30/40/50 mehr 😉 und so fangen die Zipperleins gefühlt doch schon eher an als gehofft. Nun ja, dass wird dann wohl einer der Vorsätze für das neue Jahr – den einen oder anderen Facharzt zeitnah aufzusuchen.

Auch nicht ganz unwichtig ist die bezahlte Arbeit, nur durch die wird man ja schließlich in die Lage versetzt, sich sein Leben „schön“ zu machen. Auch hier hatte ich oft den Eindruck, dass entweder überhaupt nichts voran geht und dennoch an anderer Stelle noch mehr über einen abgeworfen wird. Die Frage sei erlaubt: Weiß das Top-Management wirklich, was da im Detail abgeht und was sie damit aus der Belegschaft machen, insbesondere mit deren Motivation?

Nun gut, kommen wir nun zum Guten der Beschäftigung gegen Geld . Aus dem Lohn seiner Arbeit geht ein gewisser Teil in Reisen (2018 Kreta, Nordsee & Rheinland, Paragay) oder mein geliebtes Hobby und damit ist diesmal nicht die Familie gemeint. 😉

Mein Hobby (Bonsai) macht mir immer mehr Spaß. Grund dieser Freude sind neben den mannigfaltigen Ausprägungen und Möglichkeiten dieser Kunstform, auch die Personen, mit denen man es dadurch zu tun hat.

Der Kontakt zu den Bonsaiverrückten läuft über viele Möglichkeiten. Natürlich sind da die sozialen Medien, wie Facebook oder Foren und das große Angebot von Websiten. Das Beste sind allerdings die persönlichen Kontakte mit den Freunden des kleinen Baumes, der manchmal gar nicht so klein ist. Ich hatte dieses Jahr das große Glück einen dieser Menschen und seine Familie näher kennenlernen zu dürfen. Unsere Treffen gingen schnell über das normale Bonsai-Fachgespräch und der aktiven Beschäftigung mit den Bäumen hinaus. Ein von ihm organisierter Homeworkshop mit anderen Bonsaifreaks, war ebenfalls ein wissensbringendes Event.

Ich für meinen Teil konnte so einen großen Schritt in diesen Hobby machen und dafür bin ich sehr dankbar.

Last but not least sind da meine Freunde. Mit „Freunde“ sind alle gemeint, mit denen ich mich sehr gerne umgebe. Ob dass nun ehermalige Schulkameraden, meine guten alten Kumpel aus meiner Jugendzeit, Arbeitskollegen … sind. Bei vielen Sonntagsbrunchrunden, Geburtstags- und Hochzeitsfeiern, Klassen- oder Spontantreffen fand ich immer gute Leute und noch bessere Gespräche – dafür Danke.

Fazit und der Blick nach vorn.

Wie ihr sehen könnt, war alles gut im „Fluss“ und dem Grunde nach ein gutes Jahr, in dem das Positive klar überwog.

Diesen positiven Schwung wünsche ich meiner Familie, meinen Freunden, dem Leser meines Blocks und, nicht ganz uneigennützig, auch mir. 😉

Uns alle ein glückliches, gesundes und erfolgreiches Jahr 2019.

Lasst es fließen