Blütenträume…

Heute war wieder so ein Tag, die Natur scheint vor Blütenpracht einfach nur so platzen zu wollen und man ist – fast wie immer – versucht diesen eindrucksvollen Moment für sich festzuhalten.

Na klar, werden dann die besten Motive gerne auch an die anderen lieben Leute – wie auch immer (soziale Netzwerke a la FB und WA 😉 , weiter „vermittelt“.

Nun… soweit alles schick…aber nachhaltig ist das nun gerade nicht und so kam  dem BLOG-Eigner eine Idee… warum nicht eben hier einen solchen Platz zu schaffen, wo all diese tollen Blüten ewig strahlen können.

Erdacht, gesagt und getan…und >hier< wären sie dann…. die Galerie meiner Blüten (i. d. Regel spontan mit dem Smartphone abgelichtet und etwas aufgehübscht).

Guckt immer mal wieder, ob der Knipser weitere Blütenzauber dokumentiert hat.

Südwestkirchhof Stahnsdorf

Die Voraussage eines sonnigen Tages ließ uns überlegen, was wir denn so Schönes „anstellen“ bzw. erleben können/möchten.

Gott sei Dank haben wir für solche Momente unsere ToDo-Sammlung, die wir, bei Bekanntwerden durch wen auch immer (Tipps von Freunden, regionale TV-Hinweise…what ever) ergänzen.

Am heutigen Tag bot sich, wegen regionaler Nähe der potenziellen Ziele folgende Reiseroute an:

so weit zum Plan…und ja…wir haben alles gerockt 😉

Angekommen (es lebe das Navi 😉 ) haben wir uns erst einmal einen kurzen (wie wir später feststellen mussten zu Kurzen) Einblick über den Plan und …

Südwestkirchhof- Lageplan

…über die „VIP’s“ der hiesigen Begräbnisstätte verschafft.

Südwestkirchhof - Namen

Auf dem Südwestfriedhof fanden zahlreiche mehr oder weniger bedeutende Persönlichkeiten, vor allem des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts, ihre letzte Ruhe, manche von ihnen in aufwendigen Erbgrabstätten, die anderen unter schlichten Steinplatten. Auf dem Friedhof befinden sich 17 Grabstätten mit Ehrengräbern, die in Pflege des Landes Berlin stehen. @Quelle: wikipedia.de

Hier findet man alles, von der kleinen „normalen“ Grabstelle (selbst bekannte Persönlichkeiten wie Fontane) bis zur „okkulten“ Grabstätte (z. B. der Familie Siemens).

Eine der Besonderheiten dieses Friedhofes ist die angenehme Urwüchsigkeit vieler Anlagen.

Von Zeit zu Zeit sieht man doch eine gestalterische „Hand“ der Gartenpflege. Natürlich ist mein Auge auf die Baumpflege gerichtet…. 😉

Erst spät bemerkten wir die ungeahnte Größe des gesamten Geländes. Diese zeichnete sich insbesondere durch ihre unwahrscheinliche Weitläufigkeit mit ihren vielen Quergänge, die schier unendlich erschienen, aus. Ein Blick in die mitgeführten mobilen Helferleins ergab, wir befinden uns mal eben auf dem zweitgrößten  Friedhof Deutschlands (neben dem Hauptfriedhof Ohlsdorf in Hamburg) und dem zehntgrößten Friedhof weltweit.

Uns wahr dann auch sehr schnell klar, das hier schaffen wir nicht an einen Tag und der Entschluss war sehr schnell gefasst….wir kommen wieder….mindestens noch einmal…gerne wenn alles grün und es ein bisschen wärmer ist.

Wir blieben an diesem Tag quasi nur den Hauptweg (mit kleinen Abstechern in die „Nebengelasse“). Da gab es dann auch Gebiete, die scheinbar ohne Gräber waren. Doch beim genauen Hinsehen aber doch immer mal wieder eben ein solches zu Tage trat.

Beim genaueren Studium des Gesamtplans erkannten wir auch das Vorhandenseins zweier Soldatenfriedhöfe

Wir beide sind geschichtlich sehr interessiert, aber so etwas haben wir, trotz unseres Alters, so noch nie gesehen.

Der Entschluss war schnell gefasst, obwohl relativ im hinteren Bereich der gesamten Anlage gelegen, das wollten wir uns unbedingt anschauen.

Eins sei hier an dieser Stelle klar gesagt, es war ein Erlebnis, was mit dem mitfühlenden Besucher und so auch uns, etwas ganz besonderes macht.

Auf einem Friedhof begegnet einem naturgemäß der Tod, in der Regel als Einzelschicksal und zeitlich getrennt.

Ein Soldatenfriedhof in dieser Ausprägung bringt alles hoch und ist so ganz anders.

Es ist vor allem der Unterschied vom „normalen“ einzelnen Grab zu dieser „Anhäufung“ von tausenden Sterben und somit Leid, insbesondere für die verbliebenen Angehörigen.

Diese Situation ist beklemmend und macht gleichzeitig, in einer sehr intensiven Art, nachdenklich und hilft insbesondere bei der innerlichen Neuordnung von Wertigkeiten im Leben. Auch der Bezug auf das sogenannte Tagesgeschäft und seiner „Dramatik“, wirkt dagegen wie …..

Abschließend kann man sagen, das dieser Besuch für uns zum Einen ein schöner Ausflug, auf einen der schönsten Friedhöfe Deutschlands, weil mit viel AHA-Effekt, war und eben dann auch andererseits die besondere Sicht auf geschichtliche Ereignisse und deren Folgen gegeben hat, die wir in dieser Intensität dann doch so nicht erwartet hätten .

Somit sei jedem ein Besuch dieses besonderen Ortes quasi ans Herz gelegt.

mal was anderes machen…

Was macht der Bonsaianer bei solch einem Wetter und wenn er lange Weile hat?

Er sucht sich irgendwie andere Beschäftigung, um seinen Winterblues zu bekämpfen. Der Winter ist von eh her für die Freunde des gestalteten Baums eine schwierige Zeit.

Na klar werden auch jetzt Pflegearbeiten an dem einen oder anderen Baum vorgenommen, dennoch ist es irgendwie nicht so schön wie im Frühling, Sommer und Herbst.

Und so trug es sich zu, dass der Autor dieses Beitrages bei Facebook in einer geschlossenen regionalen Stadtteilgruppe seine Anregung bekam, seine Langeweile mit etwas sinnvollen zu füllen.

In der Gruppe hatte eine Userin sich dem Thema Acrylmalerei bzw. Bilderstellung mit der Verlaufstechnik von Acrylfarbe genähert und eben auch ihre ersten Exponate der staunenden Gruppe präsentiert. Neben Bildern kam dann auch andere Objekte dazu, die mit dieser Technik gestaltet worden sind.

Zuerst wollte ich ihr eigentlich meine braune Schale zum Verschönern zu kommen lassen, entschloss mich dann aber, es selbst zu probieren.

Dazu habe ich mich eines Sonntags mit Tablett bewaffnet und bei Youtube recherchiert. Nach dieser Recherche war klar…“jupp, das mach ich mal“.

Gesagt getan und so führte mich der Rückweg von meiner Arbeit am Montag danach direkt zu einem Hobbyladen, um mich noch einmal beraten zu lassen und um die benötigten Farben einzukaufen.

Zu Hause angekommen, klebte ich den Schaleninnenraum ab und grundierte ich erst einmal die Schale mit weißer Farbe. Diese trocknete sehr schnell und so ging gleich zügig weiter.

Nun kippte ich meine drei verschiedene Marmorierfarben (Dunkelgrün, Hellgrün und Schwarz) in einen Becher zusammen. Die schwarze Farbe habe ich nur zur Hälfte verwendet, denn mein Plan war ja, grundsätzlich eine grüne Schale zu bekommen.

Da ich den Verlauf der Farbe horizontal habe wollte, musste ich die Schale quasi kopfüberhalten, damit der „Fluss“ in die gewollte richtige Richtung fließen konnte. In dieser Position habe ich dann auch die Schale zum Trocknen „aufgehangen“.

Ich habe dennoch immer mal wieder, ein wenig schwarze Farbe auf die Schale tropfen lassen und somit dem schwarzstrukturierten „Fluss“ etwas Nahrung gegeben.

Da ich mir nun nicht ganz sicher war, ob meine „neue“ Schale auch witterungsfest ist, besuchte ich das Hobbygeschäft am Tag danach noch einmal, um mich zum Thema Farbschutz beraten zulassen und habe dann auch das richtige Produkt gekauft. Hier wurde mir eine Art Einbrennlack empfohlen, den man mit dem Pinsel aufträgt und dann bei 170 ° und 30 Minuten lang im Backofen seine Wirkung entfalten lässt.

Am Ende alles gut trocknen lassen und. dann……Bäumchen rein 😉

Bild des Tages – Buddhistischer Neujahrsgruß

Erklärung

2561

ist das neue Jahr nach buddhistischem Kalender, welches dem Jahr 2018 der uns gängigen christlichen Zeitrechnung entspricht. Buddhisten begannen die Jahreszählung mit dem Tod des Buddhas, der im Alter von 80 Jahren gestorben ist. Mit 35 Jahren war er zu einem Buddha geworden und lehrte 45 Jahre lang in Indien.


Das Rad der Lehre (dhamma-chakka) symbolisiert mit seinen acht Speichen den Edlen Achtfachen Pfad – den vom Buddha ausführlich dargelegten Ausweg aus allen Problemen, angefangen von den kleinen Alltagsschwierigkeiten hin bis zu den großen Fragen unserer Existenz.


B + D + S

sind die Drei Juwelen zu denen Buddhisten Zuflucht nehmen: Buddha (der Erwachte) + Dhamma (die Lehre) + Sangha (der Orden).

Die Dreifache Zuflucht: „Ich nehme Zuflucht zum Buddha, ich nehme Zuflucht zum Dhamma, ich nehme Zuflucht zum Sangha!“


Quelle: http://www.bodhi-vihara.org/blessing

Alle Menschen wünschen sich für das neue Jahr Glück und Segen. Wenn wir beständig an den Erwachten (den Buddha), seine Lehre (den Dhamma) und die Ordensgemeinschaft der Edlen (den Sangha) denken und uns dadurch ihrer Bedeutung für uns und unser Leben immer klarer werden, kann folglich aus karmischer Gesetzmäßigkeit heraus wiederum nur Glück und Segen für uns resultieren.

Um den Menschen zu helfen, sich diesen Segen für ihr Leben zu erwirken, hat sich das Buddhistische Kloster Freising an der in Deutschland heimischen Segenstradition orientiert und eine daran angelehnte Form eines buddhistischen Haussegens für das neue Jahr entworfen. Das Kloster gibt diesen Segen in Form eines gedruckten Aufklebers gegen Spende (Dana) an alle Mitmenschen ab, sei es für den Eigenbedarf oder zur Weitergabe an Menschen, die ihnen am Herzen liegen.

Mögen Ihnen die Drei Juwelen – der Buddha, der Dhamma und der Sangha – das neue Jahr über Schutz bieten und Ihnen Rat und Beistand leisten bei der Überwindung aller Probleme und Herausforderungen!

Spaziergang am Langen See

Die spärliche Sonne, Temperaturen im Plusbereich und die Lust endlich mal wieder ein paar Schritte zu laufen, lockte uns zu unserem „Neujahrsspaziergang“.

Wir entschieden uns für die Richtung Wald und von dort aus, durfte natürlich auch ein Abstecher zum Lieblingssee nicht fehlen.

Für diese „Spontanität“ belohnte uns Mutter Natur reichlich mit ein paar tollen Eindrücken und auch die Sonne ließ sich nun nicht mehr lumpen und erhöhte noch ein mal deutlich ihre Lumen, sprich es wurde ein toller sonniger Nachmittag.

Zu Hause angekommen wurde natürlich noch ein wenig an den Bildern „herumgespielt“, um das eine oder andere Detail heraus zu kitzeln. Ich staune immer wieder, was die aktuellen Smartphones so an Bildqualität hergeben. Früher ist man mit „großem Fotobesteck“ auf solchen Touren gegangen, heute reicht dann eben mal der schnelle Griff in die Jackentasche, um das Schöne um sich herum mal einzufangen.

Besonders schön ist es natürlich dann auch, wenn man(n) eine Begleitung hat, welche die gleichen Interessen und vor allem auch ein feines Auge fürs Motiv hat und dem Blogger das eine oder andere Bild zur Verfügung stellt. Dafür vielen Dank 😉

Ein Jahr ist nichts

Ein Jahr ist nichts, wenn man’s verputzt,
ein Jahr ist viel, wenn man es nutzt.
Ein Jahr ist nichts; wenn man’s verflacht;
ein Jahr war viel, wenn man es ganz durchdacht.
Ein Jahr war viel, wenn man es ganz gelebt;
in eigenem Sinn genossen und gestrebt.
Das Jahr war nichts, bei aller Freude tot,
das uns im Innern nicht ein Neues bot.
Das Jahr war viel, in allem Leide reich,
das uns getroffen mit des Geistes Streich.
Ein leeres Jahr war kurz, ein volles lang:
nur nach dem Vollen mißt des Lebens Gang,
ein leeres Jahr ist Wahn, ein volles wahr.
Sei jedem voll dies gute, neue Jahr.

(Hanns Freiherr von Gumppenberg, 1866-1928, deutscher Dichter, Übersetzer, Kabarettist)

Ich wünsche uns allen ein frohes und erfolgreiches Jahr 2018.

Gruß – Gernot

Ahnenforschung

Weihnachten ist auch immer ein Fest mit der Familie. Alle kommen zusammen und erzählen vom vergangenen Jahr/Jahren. Dabei fällt der eine oder andere Name eines lieben Familienmitgliedes, welches leider nicht mehr unter uns weilt.

Wenn man dann mal in die Runde nach einem Stammbaum fragt, gibt es leider keine zu zufriedenstellenden Antworten.

Lange Rede …. ich habe mich mit Hilfe, eines im iNet befindlichen Programm  (https://www.myheritage.de) mal auf den „Weg“ gemacht, um genau so etwas zu erstellen., so lange es noch Personen im direkten Umfeld gibt, die mir hier helfen können, ehe dass auch nicht mehr möglich ist.

Bei der Recherche merkt man sehr schnell, das dieser Anfang viel zu spät war. Grund ist, dass liebe Familienmitglieder, die zu ihrem Strang hätten was beitragen können, diese Jahr von uns gegangen sind und somit der Stammbaum recht früh endet.

Erfreulicher Weise wächst dennoch der Stammbaum/die Ahnentafel recht schnell an und ich denke schon, dass da noch das Eine oder Andere geht. Natürlich benötigt man die Hilfe vom Familien-Clan und man entscheidet dann auch recht schnell, welche Informationstiefe (und die kann gewaltig sein) man haben möchte.

Mir macht das viel Spaß und ich bin baff erstaunt, welche Größe die gute alte Familie nehmen kann.

Ich hoffe, ich konnte ein wenig Eure Neugierde wecken, dieses, falls ehe nicht schon getan, zu tun. Die Funktionstiefe des von mir gewählten Programmes ist schier unerschöpflich und auch die Ausgabe (als grafische Übersicht und/oder als Buch) der Daten ist schon gewaltig.

Meine Sippe 😉

Weihnachtsgruß

Noch einmal ein Weihnachtsfest,
immer kleiner wird der Rest,
aber nehm‘ ich so die Summe,
alles Grade, alles Krumme,
alles Falsche, alles Rechte,
alles Gute, alles Schlechte –
rechnet sich aus all dem Braus
doch ein richtig Leben raus.
Und dies können ist das Beste
wohl bei diesem Weihnachtsfeste

Autor: Theodor Fontane


Weihnachten im Kreise der Familie – das ist das aller schönste Geschenk.
Ein frohes und besinnliches Fest für alle.
Auf dass wir in Freude und Dankbarkeit zusammen sein können.

Gruß Gernot

Herzlichen Glückwunsch

Weißt Du, manchmal wird mir klar,
ich frag‘ mich, wie es früher war.
Als ich Dich noch gar nicht kannte
und solo durch mein Leben rannte.
Der erste Blick in dein Gesicht,
der sagte: „Bleib, verlass mich nicht.“
So lang getrennt und doch gefunden,
die Zweifel waren schnell verschwunden,
denn was ich spür‘ an Deiner Seite,
sind Frieden, Liebe, Herzensweite.
Ein jedes Jahr, es macht Dich reicher
an Lebensmut und du wirst weicher
in Deinem Inner’n, und ich sag
Dir voller Glück, dass ich Dich mag.

 
 

Es ist gut, wenn uns die verrinnende Zeit
nicht als etwas erscheint,
das uns verbraucht oder zerstört,
sondern als etwas, das uns vollendet.

Antoine de Saint-Exupéry