Linden-Pas de deux

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Heute geht es mal um die Linde.

Ich habe zwei von diesem sehr schönen Bäumen in meinem Besitz und vor allem in meiner Obhut..

Die eine habe ich freiaufrecht, die andere als Kaskade (ich Teufelskerl 😉 ) gestaltet und beide entwickeln sich sehr prächtig. Ich bin aktuell sehr zufrieden.

Und wo ich so über die Linde im Allgemeinen nachdenke, fällt mir ein Gedicht von Wilhelm Müller aus meiner Schulzeit ein:

Der Lindenbaum

Am Brunnen vor dem Tore
Da steht ein Lindenbaum:
Ich träumt in seinem Schatten
So manchen süßen Traum.

Ich schnitt in seine Rinde
So manches liebe Wort;
Es zog in Freud und Leide
Zu ihm mich immer fort.

Ich mußt auch heute wandern
Vorbei in tiefer Nacht,
Da hab ich noch im Dunkel
Die Augen zugemacht.

Und seine Zweige rauschten,
Als riefen sie mir zu:
Komm her zu mir, Geselle, 
Hier findst du deine Ruh!

Die kalten Winde bliesen
Mir grad ins Angesicht,
Der Hut flog mir vom Kopfe,
Ich wendete mich nicht.

Nun bin ich manche Stunde
Entfernt von jenem Ort,
Und immer hör ich´s rauschen:
Du fändest Ruhe dort!

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