Digital Detoxing geht weiter…

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Schritt für Schritt… und der Auslöser war wieder einmal die Erkenntnis, dass es bei vielen unserer sozialen Netzwerker an der so notwendigen sogenannten Medienkompetenz fehlt.

Diesmal betrifft es YouTube und hier eine Quasi-Community zu einem bestimmten – meinem Hobby.

Ich selber nutze, und werde auch in Zukunft, YouTube nutzen, um mein Wissen rund um mein Hobby zu erweitern, am Ende nur anders.

Neben dem Konsumieren habe ich auch meine eigenen Videos, die ich hauptsächlich für meine verschiedenen Blog-Präsenzen nutze, der Community zur Verfügung gestellt.

Darüber hinaus erlaube ich mir durchaus, neben dem berühmten Daumen der Wertschätzung, gelegentlich den einen oder anderen Beitrag (Video) zu kommentieren.

Natürlich kann man damit auch einmal in den Diskus zu einer anderen Meinung treten, was aus meiner Sicht völlig ok ist.

Wenn es dann aber, meist vom selbsternannten Experten, ins Persönliche geht und/oder in einem derart abstrusen Dialog endet, ist für mich eine Grenze überschritten und ich ziehe meine Konsequenzen (wie seiner Zeit auch bei Facebook). Ich habe schlichtweg keinen Bock darauf.

Fazit

  • Ich habe alle meine bisherigen Videos in den Status: “nicht gelistet” (vorher “Öffentlich”) versetzt und sie sind somit nur aus einem der verschiedenen Blogs* abspielbar.
  • Ich werde meine zukünftigen Videos nur noch über meine Blogs publizieren und YouTube somit als reinen Datenspeicher nutzen.
  • Ich werde mir weiterhin die interessanten/unterhaltsamen und manchmal eher nicht so interessanten Videos der Community anschauen und natürlich auch weiterhin liken (Daumen) und ggf. auch kommentieren.

Status

  • da ich “mein neues Tun” nun schon ein paar Tage so handhabe, sehe ich erste Effekte auf meiner Seite. Denn, seien wir ehrlich, wenn man Beiträge der Öffentlichkeit zeigt, guckt man unweigerlich nach, ob und wie diese beim “Publikum” ankommen. Das “frisst” Zeit!
  • Das fällt natürlich aus bzw. macht keinen Sinn und … oh Wunder … man hat mehr Zeit für sich und/oder andere Sachen, wie z. B. sein Hobby, worum es eigentlich ging. 😉

Was mich anfangs echt gewurmt hat, entpuppt sich nun als sehr segensreich und, da mache ich mir nichts vor, es wird dennoch genug Zeit für YouTube draufgehen.

Aber eventuell wird die ja dort noch einmal reduziert, wenn alle oder fast alle Geschichten erzählt sind bzw. ich mich auf die wenigen YouTube-Creators mit wirklicher Expertise oder Unterhaltung besinne.

In diesem Sinne – es bleibt spannend, rund ums Thema Digital Detoxing.

Gruß Gernot

P.S. Keiner der Leserinnen und/oder Leser muss “Angst” haben, das ich der digitalen Welt “abschwöre” – das geht sowieso nicht, denn damit muss ich noch 5 Jahre meine Brötchen verdienen. 😉

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Bildquellen

  • Dagegen: Gerald @pixabay

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