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Der Blog von Gernot Austen

Vergessenes wiederentdeckt

… etwas aufgearbeitet und nun wieder in schönster Nutzung.

Ich habe ein Gewächshaus mit einer doppelten Nutzung. In der kalten Jahreszeit finden hier meine stämmigen Freunde (Bonsai) Schutz vor den Nachtfrösten und in der andern Zeit nutze ich es gerne als Rückzugsort, gerne auch zu zweit. 😉

Was mir allerdings schon lange fehlte, war ein kleines Tischchen, wo man gerne auch mal seinen Tee, Kaffee oder abends auch das Glas Wein abstellen könnte.

Irgendwie kam ich mit meinem Schatz darüber ins Gespräch und sie sprach dann auch gleich von einem kleinen Tischchen, welches bei ihr da irgendwo am Schuppen sein vernachlässigtes Dasein fristete. Dieses könnte ich mir doch mal angucken.

Ich brauchte nicht mal selber gucken, denn im Zeitalter von WhatsApp & Co. war das Bild sehr schnell zur Begutachtung verfügbar und ich brauchte nur einen kurzen Augenblick, denn die Entscheidung war quasi sofort gefallen. Das Tischchen mit einem vitrinenartigen Unterschrank hatte mich sofort in den Bann gezogen. Wie sich später noch herausstellte, war die Tischplatte mit einem Messingblech belegt, was auch noch ein Schachbrett war. Was will man(n) mehr?

Das Fundstück/Das Angebot

Mein Schatz war so lieb und brachte mir das Schmuckstück beim nächsten Besuch gleich mit. Natürlich war es in einem Zustand, wo Bob der Baumeister erst einmal Hand anlegen musste, denn durch die jahrelange Lagerung im Freien, waren massive Verwitterungsspuren zu sehen und die Stabilität war ebenfalls nicht mehr so wirklich gegeben.

Da ich heute noch einen Resturlaubstag von 2019 herunterzureißen hatte und auch das Wetter gerade zu dazu einlud handwerkliche Tätigkeiten im Freien zu erledigen, war somit heute der Tag der Tage.

Am Anfang stand die Demontage, um sich ein umfassendes Bild vom “Urmaterial” und dessen Weiterverwendung zu machen. Es gelang mir fast alles unbeschadet auseinander zu bauen, um dann mit den umfangreichen Schleif- und Polierarbeiten weiterzumachen.

Für das, was nicht mehr zu gebrauchen war, musste sich der polytechnisch (Insider 😉 ) vorgebildete Hobbyhandwerker eine andere Lösung einfallen lassen, was er schlussendlich dann auch hinbekommen hat.

Nach dem Einsatz von Schleifmaus, Farbe und viel Geduld bei der Montage, war ich am Ende doch zufrieden mit dem Ergebnis.

Wenn alles getan ist, wird drapiert und eingerichtet.

Fazit: Man muss nicht immer gleich neu kaufen. Natürlich braucht es das Glück, solche ein Angebot zu bekommen und ein wenig handwerkliches Geschick. Am Ende war es für mich auch eine willkommene Abwechslung und wenn dann noch alles so gut klappt, wie heute – Bastelherz was willst Du mehr? 😉

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2 Kommentare

  1. Thomas Kuhles April 7, 2020

    Sehr schöne Arbeit. Der Aufwand hat sich wirklich gelohnt! Tschau Thomas

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