time to say goodbye

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Auf einmal ging alles sehr schnell und das von mir initiiert. Wie sagt man so schön im Sport: Er hat seine Ausstiegsklausel gezogen“.

Der aufmerksame Leser wird die Story kennen. Im Januar übernahm ich die unterstützende Führung eines Teams, um die eigentliche Teamleitung für ein anderes Projekt zu entlasten, eigentlich bis zum Jahresende (2021).

Am Anfang waren die Versprechungen durch meine Leitung und den „befreundeten“ Teams vollmundig, hinsichtlich der etwaigen Unterstützung und der guten Kommunikation untereinander.

Ich, der ein sehr großer Verfechter einer guten Kommunikation bin, habe mich darauf verlassen und war am Ende oft verlassen. Ich thematisierte diesen Umstand oft und eindringlich, leider ohne nachhaltigen Erfolgt. Eigentlich fühlte ich mich dann immer als der Nervige und in der Konsequenz als Ignorierter.

Gott sei Dank war da immer wieder „mein“ Team, was mir oft das Gefühl gab, wenigstens bei ihnen auf Zustimmung und Akzeptanz zu treffen. Diese Wertschätzung wurde mir des Öfteren auch direkt und persönlich gegeben, was sehr gut tat.

Ein weiterer Fakt meiner wachsenden Unzufriedenheit war, dass ich eben nicht in dem Maße von meinen bisherigen Aufgaben entbunden wurde, um mir für die neuen herausfordernden Prozesse den Freiraum zu schaffen. Ehrlicher Weise wusste ich selber, dass es in vielen Fällen nicht ging, da es für mein bisheriges Aufgabenfeld kein Backup gab. Nun ja, Schuld eigene 😉

Am Ende und das war dann am Anfang dieser Woche, ging der Krug ein letztes Mal zum Brunnen, bevor er brach.

Ich informierte die zu vertretende Teamleitung und meinen Chef, dass zum aktuellem Monatsende Schluss sei. Ich bat beide darum, dass ich meine Entscheidung zuerst selbst meinem Team und danach in die Fläche geben kann. Gesagt getan und so verkündigte ich am gestrigen Mittwoch im Team Jour Fixe meine Entscheidung und den Zeitpunkt. Ich versicherte natürlich, dass ich auch weiterhin für Fragen und Hilfen zur Verfügung stehe. Weiterhin bringe ich angefangene kleine Projekte noch zum Ziel bzw. in die richtige Spur.

Eins dieser Projekte, war das Angebot eine bestimmte Bearbeitung gemeinsam neu zu denken und im besten Fall zu optimieren. Aus diesem Grund machte ich mich an meinem letzten „Teamtag“ noch einmal nach Rostock auf, um wie be- und versprochen, hier „Schützenhilfe“ zu leisten.

Dort angekommen erwarteten mich viele kleine Aufmerksamkeiten und ebensoviele zu Herzen gehende Zeilen. Ich schien doch so Einiges richtig gemacht zu haben, was auch bei den sogenannten Bezogenen Dankbarkeit erzeug hat. Was für ein Gefühl, vor allem recht unerwartet, da ich meine Entscheidung erst gestern kommuniziert habe.

Mehr geht nicht an Wertschätzung – Danke dafür

Fazit: Ein aufregender, spannender und ja, herausfordernder Abschnitt geht zu Ende. …. Mehrere aufregende, spannende und herausfordernde Abschnitte werden folgen.

Schaun wa mal, wie es weitergeht. Ich werde berichten … Natürlich! 😉

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