26.10.2018

Der heutige Tag begann mit einem Besuch an der Goethe Schule von Asuncion. Stefan ist dort, neben seinem eigentlichen Studium, Lehrer für Deutsch und Geschichte.

Er zeigte uns seine Schule und so bekamen wir einen guten Eindruck von seiner Arbeit. Auch hatten wir ein sehr interessantes Gespräch mit dem Schulleiter, der uns gegenüber sehr offen und informativ war. Die Schule beherbergt quasi den gesamten Zyklus der Bildung von Kindern und dann auch schon jungen Erwachsenen.

Besonderes Highlight war die heutige Abschlussveranstaltung der „Abgänger“.

Nach einem kurzen Abstecher (Nahrungsaufnahme) im Foodcourt des Shopping del Sol, ging es ins Zentrum von Asuncion.

Wir starteten am Plaza Uruguaya, einem Park in Asuncion. Der Platz lädt mit seinen sternenförmig angelegten Wegen und großen Bäumen zur Rast oder zum Verweilen ein.

Nächste Station war das Eisenbahnmuseum (Museo Historico Ferrovario) im ehemaligen Bahnhof Estacion de Ferrocarril. Hier fühlt man sich intensiv in die zurückligende Zeit versetzt. Paraguay war eins der ersten Länder Südamerikas, das eine Eisenbahn hatte. In Betrieb ist der Bahnhof heute nicht mehr.

Danach ging es zum Plaza de los Heroes und dem dort liegenden Panteón Nacional de los Heroes (Ehrennationaldenkmal).

Weiter ging unsere Stadttour zum Alten Senat (Ex-Palacio Legislativo) und dem Plaza Independencia (Platz der Unabhängigkeit). Der Alte Senat wird heute als Kulturzentrum genutzt und beherbergt auch interessante Ausstellungen über die Geschichte Paraguays.

Der nächste Höhepunkt war das Casa de la Independencia (Haus der Unabhängigkeit). Hier haben sich 1811 Revolutionäre versammelt, um die die Vorherrschaft der Spanier zu beenden und so die Unabhängigkeit zu erlangen. Wir hatten großes Glück, denn eine sehr aufgeschlossene und dazu wissende Museumsmitarbeiterin erklärte uns die Hintergrundgeschichte zu diesem Ort. Natürlich machte unser Simultandolmetscher Stefan wieder einen super Job.

Auch heute gab es auf dem Weg unseres Sightseeings wieder das eine oder andere Motiv, was dem aufmerksamen Touristen vor die Smartphonelinse “sprang”. 

Um uns wieder zu unserem Auto zu bringen, nutzten wir das hiesige öffentliche Verkehrsangebot und fuhren ein paar “Stationen” (da jede angehobene Hand am Straßenrand eine anzufahrende Bushaltestelle darstellte) mit den hier sehr oft fahrenden Busssen.

Unterwegs konnte man von Zahnpasta bis Schokokeksen alles, also was der fliegende Handel darbot, bekommen.

Busticket

Diesen erlebnisreichen Tag beschlossen wir mit Freunden der Familie bei einem Asado/Rodizio.

Vegetarier… jetzt kurz mal weggelesen. 😉 Ich sag mal so…“Fleisch ist mein Gemüse“ und hier aber so etwas von lecker und somit muss ich mein eigenes Versprechen von „kein Foodporn“ an dieser Stelle leider brechen. Sorry dafür… nein, nicht wirklich. 😉

Link zum Reiseblog Paraguay 2018