Berlin Mural Festival per Fahrrad erkunden

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Durch die Berliner Medien bin ich vor Wochen auf dieses Event aufmerksam geworden und ich wusste, wenn die Künstler ihre Spraydosen weglegen und die Gerüste abgebaut sind, werde ich mich auf den Weg machen um mir die Murals persönlich „reinzuziehen“.

Mural übersetzt Wandmalerei (Wiki ->). Es sind fast immer Auftragsarbeiten, die zur Verschönerung von Gebäuden dienen und Einrichtungen oftmals in ihrer Aussagekraft unterstützen. Schulen, Ärzte (eher Kinderärzte), Restaurants – hauptsächlich kleine Cafés/Salatbars, aber auch Kleidungsläden und (Night)Bars. Ebenfalls wird es oft durch Kunst Events ermöglicht, legal auf Wänden zu malen. Damit ist diese Form der Street Art meist legal (im Gegensatz zu den meisten anderen Formen). Soweit die Rolle des Erklär-Bärs 😉

Die Wetterprognosen waren für Berlin an diesem Wochenende nicht wirklich die Schlechtesten und der Terminkalender sagte mir am Samstag: „He Du, bei mir steht für den Sonntag nichts drinne, Du willst doch nicht wirklich nichts machen….oder?“

Dieser unmissverständlichen Bitte folgend überlegte ich nur kurz und zack war der Terminkalender für den Sonntag auch schon gefüllt.

Mit einem guten Frühstück gestärkt, machten wir uns auf den Weg, will sagen wir setzten uns auf unsere Räder, um erst einmal zur S-Bahn in Köpenick zu gelangen, um von dort aus zum Bahnhof Warschauer Straße, unserem Startpunkt unserer Wandmalereibeschauungstour, zu fahren. Na bitte, da hatten wir dann auch gleich unsere Aufwärmung für unsere Oberschenkel.

Die Macher von Berlin Mural Fest hatten reichlich in Berlin aufgetischt und natürlich konnten wir nur einen Teil der „Köstlichkeiten naschen“ bzw. erradeln. Wir beschränkten uns auf den Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg der unserer Meinung nach für diese Tour eine Menge bereithielt und von uns 5-Tage-Bürogrufties gerade noch ohne Zuhilfenahme von Sauerstoff zu meistern wäre.

So starteten wir als ostwärts, um die drei angebotenen Murals zu „erobern“. Dies erledigt, lag unser Interesse dann doch eher westwärts und so ging es über die immer wieder schöne Oberbaumbrücke in den Bezirk Kreuzberg mit seinem unverwechselbaren besonderen Charme.

Als wir dann den westlichsten Punkt unserer geplanten Tour erreicht hatten, fuhren wir noch einmal ostwärts, um an der sehr schönen und urbanen Location Holzmarkt 25 (direkt an der Spree und Nähe Ostbahnhof) den 5er (5 Murals an einem Platz) unseren Themen-Trip hier zu beenden.

Danach noch schön mit  Freunden am Schlesi beim Vietnamesen treffen, um unsere verbrauchten Reserven aufzutanken und draufzuessen. Zum guten Schluß ging es natürlich wieder nach Hause in den besten Bezirk von Berlin Köpenick und dann noch in my Hometown nach Müggelheim 😉

An Hand der Bilder kann der/die Ortskundige die Tour nachverfolgen und die/der Interessierte sich einfach nur an den Bildern erfreuen. Ach ja…natürlich gibt es die Bilder zuhauf im iNet…nur selbst erradelt ist halt geiler 😉

Mural Festival Berlin – die Strecke