Zuviel Kupfer, und nun?

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Kennt Ihr das auch, ein Blick in die Hosentasche (gilt quasi nur für die Jungs 😉 oder ins Portemonnaie…. diese Kupferschwemme?

Mich nervt das unglaublich und so werfe ich das immer aus meiner Hosentasche (ja, erwischt 😉 irgendwo hin, damit das „Edelmetall“ nicht unnötig meine Taschen dick macht.

Irgendwann fand ich in einer meiner Küchenschublade diese superkleinen Tütchen. Ich weiß echt nicht warum oder woher ich diese verschließbaren Zipbagtütchen herhabe.

Egal, irgendwas inspirierte mich, hier eine „Symbiose“ zwischen den Tütchen und dem Kupfergedöns zu schließen und so füllte ich eben das Klimpergeld ins das Plasticsackel.

OK, soweit so gut….und nun?

Schnitt (würde man im Film sagen 😉 -aber Ihr habt Glück, es gibt jetzt keine Werbung… eher eine neue Szene.

Ich bin werktags ein Öffis-Junkie (??? => ist einer der mit dem Öffentlicher Personennahverkehr seinen Weg zur Fronarbeit findet) und dort fahre ich in Berlin auch gerne mal mit den einschlägigen Linien auf denen man es überproportional mit Begegnungen der unterschiedlichsten Art zu tun hat.

Da gibt es neben den diversen musikalischen (ja schlechte und auch sehr gute) Darbietungen eben auch ne Menge Leute, die auf die eine oder andere ehrenvolle Art versuchen, ihren Alltag zu meistern.

Mir geht es dann immer so, wie auch viele andere Fahrgäste auch, dass ich überlege oder zu entscheiden habe, ob ich nun etwas gebe oder eben nicht.

Ich lasse mich hier bewusst nicht darüber aus, was nun direkt für das eine oder gegen das andere spricht, etwa zu geben oder eben nicht. Das ist jedem seine Entscheidung und das ist auch gut so.

Aber eben in solch einer Situation fielen mir wieder meine Kupfertütchen ein und ich hatte endlich meine (für mich sinnvolle) Verwendung gefunden.

Fazit:
Für mich war es eigentlich nur ein Parken der „ungeliebten Dickmacher“, nun hatte ich für mich die WIN/WIN Situation gefunden. Ich gebe anlassbezogen sowieso gerne mal etwas für Menschen, denen es aktuell nicht so gut geht wie mir und so kann ich nicht nur mit einem (zugegeben) kleinem Betrag einem anderen Menschen helfen, sondern ich habe auch mein „Problem“ gelöst.

Habt Ihr eventuell auch das gleiche „Problem“ wie ich?

Wenn ja, dann wäre das ggf. ein Vorschlag – oder? 

Ich sage schon mal Danke im Namen der zukünftigen Empfänger 😉