The New Infinity

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The New Infinitiy = Die neue Unendlichkeit – hier die neue Kunst für Planetarien im mobilen Dom auf dem Mariannenplatz.

Wie so oft… gesehen (Empfehlung) im lokalen Fernsehen (RBB), klang gut und spannend. Wir stimmen uns da relativ schnell ab…wenn es passt….wird es gemacht.

Heute war gut und so machten wir uns auf den Weg.

Mit den Öffis und einem kleinen Fußmarsch bei besten Wetter…. denn he, Kreuzberg sollte man zu Fuß erobern…oder zu mindest begehen… 😉 und warum… nur so hat man eine sehr guten Blick auf die diversen Angebote und Blickfänge im Bezirk.

Ich bin immer wieder fasziniert , was hier alles so geht…..in die eine oder eben auch in die andere Richtung. Es ist Sonntag und wir verspürten Vorort eine wunderbare Gelassenheit von Homies und Touristen…wunderbar.

Die Weg führte uns vom Moritzplatz über den Oranienplatz, um dann am Heinrichplatz nach links Richtung Mariannenplatz einzubiegen. Im Fadenkreuz von Thomaskirche Kreuzberg und Künstlerhaus Bethanien lag der spannende „Dom“.

Mobiler Dom

Am mobilen Dom (so spricht der Veranstalter, es war quasi ein kleines
Planetarium) eingetroffen, wurde uns schnell klar, wir haben noch etwas Zeit für den Einlass. Es war 15:30 Uhr und die nächste Session begann um 16:00 Uhr. Wir waren dadurch auf Platz 3. Was dieser Platz bedeutete, erfuhren wir durch einen Blick zurück nach 10 Minuten. Die Schlange, die das gleiche Ziel hatte, verlängerte sich unaufhörlich.

Punkt 16:00 Uhr ging es rein. Unser Plan war angesichts der „Meute“ im Rücken klar, schnell unsere „endgültige Parkposition“ im „DOM“ einzunehmen. Rein… kurzer Blick , und zack…lagen wir zentrisch auf einer runden gepolsterten Ebene.

Nach einer 1/4 stündigen Wartephase (die Meute musste sich platzieren 😉 ) ging es los. Es war ein audiovisuelles Ereignis.

Eye of the Dream (David OReilly)

Die Entstehung des Universums in weniger als zwei Stunden – die neue interaktive Arbeit des Künstlers und Game Designers David OReilly führt uns vom Augenblick vor dem Urknall über die Entwicklung des Lebens bis hin zu unserer modernen Welt auf eine Reise durch Milliarden von Jahren Geschichte.

Die Echtzeit-Simulation wird durch eine Reihe miteinander verbundener Systeme gesteuert, die von musikalischen Kompositionsprozessen inspiriert sind. Stets in Bewegung und unendlich viele Variationen hervorbringend, erzeugen sie komplexe und sich stets weiterentwickelnde Formen und Strukturen – jeder Augenblick einzigartig und unwiederholbar.

Hier seht Ihr in Auszügen, was wir gesehen haben. Nehmt Euch die Zeit und dass bitte sehr zeitnah (max bis 04.10.2018), denn das Programm verrät baldige Abwechslung, will sagen…da kommt dann was anderes.