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An unserem zwölften Tag in Japan starteten wir frühmorgens mit einem ganz besonderen Erlebnis: einem Shingon-Gebet um 6:30 Uhr in Koya-san. Die Mönche empfingen uns herzlich und teilten mit uns ihre spirituelle Praxis. Das Gefühl, Teil solcher Traditionen zu sein, ist einfach unvergleichlich. Ein großes Dankeschön an unseren Reiseleiter Dominik, der nicht nur die Ausführungen des Mönchs übersetzte, sondern auch den kulturellen Kontext für uns Europäer verständlich machte.





Nach dem Gebet genossen wir ein vegetarisches Frühstück. Hier wird einem wieder einmal bewusst, wie wichtig die Achtsamkeit in der japanischen Küche ist.
Auf nach Himeji
Frisch gestärkt machten wir uns auf den Weg nach Himeji. Die Busfahrt war angenehm und die Vorfreude auf die berühmte Burg des weißen Reihers (Himeji-jo) wuchs mit jeder Minute. Diese beeindruckende Festung zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist für ihre elegante Architektur bekannt.


Die Burg des weißen Reihers
Die Burg selbst ist ein wahres Meisterwerk. Mit ihren weißen Wänden und den geschwungenen Dächern sieht sie aus wie aus einem Märchen. Wir erkundeten die verschiedenen Ebenen und genossen den atemberaubenden Ausblick von den Mauern.



Nishi-Oyashiki-Ato Gärten
Eine wunderbare Entdeckung waren natürlich (für den Autor 😉 ) die hier einfach so „hingestellten“ sehr alten Bonsai.







Hochgeschwindigkeitsreise nach Nagasaki
Nach unserem Aufenthalt in Himeji stiegen wir in die japanische Bahn, die bekannt ist für ihre Pünktlichkeit und Geschwindigkeit. Ganz ehrlich, die Deutsche Bahn könnte hier wirklich etwas lernen! Mit dem Shinkansen ging es dann weiter nach Nagasaki. Die Route führte uns über mehrere Umsteigepunkte: Himeji – Okayama – Shin-Tosu – Hiroshima – Nagasaki.
Die Bahnfahrt war nicht nur schnell, sondern auch entspannend. Man kann wirklich sagen, dass die japanische Bahn ein Erlebnis für sich ist. Die Landschaft zog an uns vorbei, und wir konnten den Komfort der modernen Züge genießen.


Ankunft in Nagasaki
In Nagasaki angekommen, checkten wir schnell in unser Hotel „New Nagasaki“ ein. Der Blick aus unserem Zimmer war einfach fantastisch – der perfekte Ort, um nach einem langen Tag zu entspannen. Nach dem Check-in ließen wir uns ein köstliches Abendessen schmecken und reflektierten über die Erlebnisse des Tages.
Fazit
Der Tag war vollgepackt mit Erlebnissen – vom spirituellen Morgenritual in Koya-san bis hin zur beeindruckenden Burg in Himeji und der entspannten Bahnfahrt nach Nagasaki. Japan zeigt uns immer wieder, wie tief verwurzelt Tradition und Moderne hier zusammenkommen.
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