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Ein Tag voller Geschichte und atemberaubender Ausblicke in Nagasaki.

Diese Stadt, die sich elegant um den schönsten Naturhafen Japans schmiegt, ist ein faszinierendes Ziel, das uns mit seinen zahlreichen Facetten in den Bann gezogen hat. Lasst uns gemeinsam die Stationen unseres Abenteuers erkunden!
Inasayama Slope Car
Unser Tag begann mit einer Fahrt mit der Nagasaki Inasayama Slope Car. Die schwebende Bahn brachte uns direkt auf den Inasa-Berg, wo wir von einer grandiosen Aussicht begeistert wurden. Der Blick auf die Stadt und den Hafen war schlichtweg atemberaubend. Wir fühlten uns wie auf dem Gipfel der Welt, während die untergehende Sonne die Stadt in ein warmes Licht tauchte. Ein unvergesslicher Moment, den jeder Nagasaki-Besucher erleben sollte.



Historische Handelswege auf der Halbinsel Djema
Nach diesem spektakulären Auftakt machten wir uns auf zur Halbinsel Djema, die über 200 Jahre lang ein Handelsstützpunkt für Europäer war. Hier lebten portugiesische Missionare sowie holländische und chinesische Kaufleute, die ihre Spuren in der Stadt hinterließen. Wusstet ihr, dass Nagasaki einer der wenigen Orte in Japan war, die während der Edo-Zeit internationalen Handel erlaubten? Diese Geschichte wird lebendig, wenn man durch die Straßen schlendert, die einst von fremden Kulturen geprägt waren.



Die Brillenbrücke: Ein architektonisches Meisterwerk
Ein absolutes Highlight war unser Besuch der Fukuro Bridge, besser bekannt als Megane Bashi. Diese historische Steinbrücke, die den Nakashima-Fluss überspannt, ist nicht nur ein architektonisches Meisterwerk, sondern auch ein Symbol für die Verbindung zwischen verschiedenen Kulturen. Besonders beeindruckend war die Reflexion der Brücke im Wasser – ein perfektes Fotomotiv! Wir haben die Gelegenheit genutzt, um einige Erinnerungsfotos zu schießen.

Mittagessen im AllCore Einkaufsgebiet
Nach all den Erkundungen hatte unser Magen laut nach Aufmerksamkeit gerufen. Im AllCore Einkaufsgebiet fanden wir eine Vielzahl von Restaurants und Cafés. Hier genossen wir ein köstliches Mittagessen – eine Mischung aus traditioneller japanischer Küche und westlichen Einflüssen. Die Vielfalt der Speisen war beeindruckend! Ein Besuch in Nagasaki wäre nicht vollständig ohne das Probieren von Chawanmushi, einem gedämpften Eierpudding, der einfach himmlisch war.

Chinatown-Nagasaki: Ein Stück China in Japan
Nach dem Mittagessen machten wir uns auf den Weg ins Chinatown-Nagasaki. Diese lebendige Gegend ist ein wahrer Schmelztiegel der Kulturen. Die bunten Geschäfte und das Aroma frisch zubereiteter Speisen zogen uns sofort in ihren Bann. Hier kann man nicht nur Souvenirs kaufen, sondern auch authentische chinesische Gerichte genießen.


Oura Kirche: Die älteste katholische Kirche Japans
Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch der Oura Kirche, der ältesten katholischen Kirche Japans. Diese beeindruckende Kirche, die 1864 erbaut wurde, erzählt die Geschichte des Christentums in Japan. Die Architektur und die ruhige Atmosphäre luden uns ein, einen Moment innezuhalten und die Geschichte nachzuspüren.

Glover Park: Ein Stück Kolonialgeschichte
Zum Abschluss unseres Tages besuchten wir den Glover Park, der Thomas Blake Glover gewidmet ist. Hier fühlten wir uns in die Kolonialzeit zurückversetzt. Die alten Gebäude und der wunderschöne Garten waren ein perfekter Ort, um den Tag ausklingen zu lassen. Die Einflüsse aus der Kolonialzeit waren überall sichtbar, und es war faszinierend, darüber nachzudenken, wie diese Zeit die Kultur Nagasakis geprägt hat.



Fazit: Ein unvergesslicher Tag in Nagasaki
Unser Tag in Nagasaki war ein wunderbares Zusammenspiel aus Natur, Geschichte und Kultur. Von den majestätischen Aussichten vom Inasa-Berg bis hin zu den historischen Spuren der Handelszeit – die Stadt hat uns mit ihrer Vielfalt begeistert.
Für alle, die eine Reise nach Japan planen, ist Nagasaki ein absolutes Muss, denn hier wird Geschichte lebendig.
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