Einfach mal (Kurz-)Urlaub

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Gute Wettervorhersagen erfordern spontane Entscheidungen. Wenn diese dann von einem lieben Menschen abgenommen werden und mich dann die Einladung dazu erreicht….wie nennt man das…. Glück gehabt und mitgemacht 😉

Aber von vorne.

Es trug sich vor ein paar Wochen zu, da saß ich eben mit dieser sehr sehr netten Person auf ein Schöppchen Wein auf meiner Terrasse zusammen und wir spruchen über dies und das. Irgendwann wann kamen wir auf das Thema Camping  und meine Lieblings(halb)insel Darß und siehe da, hier gab es Nachholbedarf in puncto Camping auf der anderen Seite. Soweit so gut….dachte ich.

Dann kam ein Anruf und mir wurde offeriert… Zelt und Schlafsack ist gekauft, Platz ist reserviert und  die Frage: „Na, kommste am kommenden Samstag mit? “

Kurz den eigenen Terminkalender gecheckt und PENG…ZUSAGE!

Die Geschichte des Trips ist schnell erzählt.

Anfahrt und Rückfahrt war verkehrstechnisch eher besch…..eiden (A19, A11 etc. eben immer alles echt ätzend), aber davon haben wir uns in keiner Sekunde aus unserer gechillten Grundstimmung herausreißen lassen.

Die Unterkunft (Dierhagen-Ost) war echt lustig und deshalb echt cool, besonders für die NEUCAMPER 😉

Mit dem Wetter haben wir echt Glück gehabt bzw. haben instinktiv sehr zeitnah und sehr schnell reagiert.

Am ersten Tag haben wir eine kleine (am Anfang von mir doch leicht unterschätzte) Strandwanderung nach Wustrow (7, 5 km) unternommen (Rückfahrt mit Bus ;-). Endlich angekommen, wurde natürlich erst einmal das rituelle Fischbrötchen am Sonnenhof (Wustrow) zu sich genommen, um danach die Seebrücke bei Sonnenuntergang zu entern.

Gut an der Schlafstatt angekommen, machten wir uns es dann im neu erstandenen Wurfzelt gemütlich. Es war schon ein Bild für Götter, wie sich unser kleiner „Schlafdarm“ gegenüber den großen „Brüdern“ (Mehrfamilienzelte) ausmachte. Egal, es war für uns genau das Richtige und eben für eine Nacht völlig ausreichend.

Am nächsten Morgen wurden wir erst einmal von einem dunkel grauen Himmel „begrüßt“. Nichts böses ahnend, besorgten wir uns erst einmal ein Kaffee und ein kleines Frühstück. Soweit…so gut.

Kaum gefrühstückt, verriet uns der Blick nach oben (jetzt schon ein „helles“ schwarz), hier ist Eile geboten und somit ging dann alles ganz schnell, will sagen alles musste aber so etwas von schnell ins Auto wie es nur ging. Getreu dem Motto „viele Hände, schnelles Ende“ haben wir es geschafft, alles trocken und wohl geordnet ins Auto zu verbringen. Kaum hatten wir das letzte „Stöffchen“ im Auto, ergoss sich der Himmel und gab quasi alles. Das machte uns aber eben alles nix, denn wir waren ja save 😉

Nach einer 1/2 Stunde war alles vorbei und der Strand lud zum Bade und wir nahmen die Einladung sehr sehr gerne an. Ein leerer Strand begrüßte uns und wir rissen uns die Klamotten vom Leib und…… ;-)… (Spannungsbogen) ….. und gingen richtig schön plantschen 😉

Da nun der Wagen gepackt und auch die Schwimmstunde vorbei war, stand nun noch der obligatorische frische Räucherfisch vom (Bodden-) Hafen in Wustrow an. Der Hotspot des sonntäglichen Wustrowbesuches ist und bleibt dieser Gaumenschmaus der maritimen Küche. Punkt 12:00 zelebriert der ortsansässige Fischer mit seinen „Knechten“ die Öffnung der Räucheröfen. An diesem Tag wurde das kurze Warten (die Schlange ist immer sehr lang…..hier hat mal Glück, wer früh kommt 😉 ) für uns mit leckeren warmen Lachs und Heilbutt  belohnt. Am Anfang sagt man sich immer „ist das viel, ok den Rest nehme ich mit“ und am Ende „oh, schon alle ;-( “

Nach diesem Gelage noch einmal kurz zur Seebrücke, um diesem wunderschönen Flecken Erde auf Wiedersehen zu sagen und dann ab nach Hause.

Fazit: Da ich selber schon seit Jahren Darß und insbesondere Wustrow die Treue halte, war es auch diesmal wieder sehr schön hier zu sein – insbesondere, wenn man es so leicht gemacht bekommt dem Ruf der See zu folgen – Danke dafür!