Japanreise Tag 11.: Von Kyoto zum Koya-san

Vorlesen lassen
Getting your Trinity Audio player ready...
Lesezeit: 2 Minuten

Ein spirituelles Abenteuer

Tag 11 unserer Japanreise führt uns in die mystische Welt des Koya-san, dem heiligen Tempelberg des Shingon-Buddhismus. Mal ehrlich, wer hätte gedacht, dass wir heute durch uralte Gräber und majestätische Zypressen spazieren würden?

Aufbruch nach Koya-san

Wir starten früh am Morgen in Kyoto. DIE Busfahrt nach Koya-san bietete uns nicht nur eine bequeme Fahrt, sondern auch atemberaubende Ausblicke auf die umliegende Landschaft. Wusstet ihr, dass der Koya-san als eines der spirituellen Zentren Japans gilt? Hier wurde der Shingon-Buddhismus im 9. Jahrhundert gegründet. Das allein macht uns schon neugierig.

Der Friedhof Ichinohashi

Nach unserer Ankunft machen wir uns auf den Weg zum Ichinohashi, dem größten Friedhof Japans. Dieser Ort ist wahrlich einzigartig. Die Atmosphäre ist mystisch, und während wir zwischen den Gräbern wandeln, spüren wir die Geschichte, die hier atmet. Die riesigen Zypressen, die den Weg säumen, scheinen uns zu begleiten, und wir können nicht anders, als den Frieden und die Stille zu genießen.

  • Der Friedhof erstreckt sich über mehr als zwei Kilometer und beherbergt über 200.000 Gräber.
  • historische Gräber
  • moderne Gräber
  • Firmengräber

Besonders berührend ist die Gedenkstätte des Begründers des Shingon-Buddhismus, Kobo Daishi. Hier bleibt man stehen, um einen Moment der Stille zu genießen und über die Bedeutung von Spiritualität und Tradition nachzudenken.

Tempel, Schreine & Zen-Gärten (Steingärten)

Übernachtung im Tempel

Nach unserem Spaziergang beziehen wir unser Quartier in einer traditionellen Tempelanlage. Es ist ein ganz anderes Erlebnis, hier zu übernachten. Wir „leben“ wie die Mönche (mit warmen Zimmer und WLAN 😉 ) und das bedeutet, dass wir in einem schlichten, aber sehr gemütlichen Gästehaus untergebracht sind. Die schlichten Zimmer haben ihren eigenen Charme und vermitteln eine tiefe Verbundenheit zur Natur.

Das Abendessen ist ein weiteres Highlight. Wir genießen ein vegetarisches Menü, das nicht nur gesund, sondern auch unglaublich schmackhaft ist. Die Mönche legen großen Wert auf die Zubereitung ihrer Speisen, und das schmeckt man. Es ist eine wahre Freude, die verschiedenen Aromen und Texturen zu entdecken.

Ein Fazit mit Mehrwert

Unser Tag in Koya-san war nicht nur eine Reise zu einem der heiligsten Orte Japans, sondern auch eine persönliche Entdeckung. Wir haben nicht nur die Schönheit der Natur erlebt, sondern auch einen Blick in die japanische Spiritualität gewonnen. Die Verbindung zur Tradition und der Respekt vor der Natur sind Aspekte, die wir in unseren eigenen Alltag mitnehmen können.

Hand aufs Herz, jeder, der Japan besucht, sollte diesen Ort auf seine Liste setzen. Die Erfahrungen, die wir hier machen, sind unbezahlbar. Koya-san lehrt uns, langsamer zu leben, die kleinen Dinge zu schätzen und den Moment zu genießen.

ich freue mich auf den nächsten Tag und die Abenteuer, die uns noch erwarten. Bis dahin, bleibt neugierig und offen für neue Erfahrungen!

Views: 103

Kommentar verfassen