Japanreise 6. Tag: Von Kawaguchiko über Matsumoto nach Takayama

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Der sechste Tag meiner Japanreise begann mit einem atemberaubenden Anblick: Der Fuji-san, majestätisch und klar, begrüßte uns direkt von unserem Hotelzimmer aus. Es ist kaum zu beschreiben, wie sehr mich dieser Anblick gefesselt hat. Ich erinnere mich, wie ich die Kamera schnappte, um den Moment festzuhalten. Nur eine Stunde später überraschte uns unser Reiseleiter Domenik mit einem idyllischen Fotostopp. An diesem Punkt wurde mir klar: In Japan gibt es unzählige Perspektiven auf diesen ikonischen Berg, und jede hat ihren eigenen Charme.

Guten Morgen mit einer glasklaren Sicht auf den Fuji-san

Matsumoto: Die Krähenburg und blühende Kirschbäume

Anschließend ging es nach Matsumoto, wo wir eine der schönsten Burgen Japans besuchten – die schwarze „Krähenburg“. Mit ihren flügelähnlichen Dächern und dem Kontrast zu den blühenden Kirschbäumen (Sakura) fühlte ich mich wie in einem Bilderbuch. Wusstest Du, dass die Matsumoto-Burg nicht nur als nationales Kulturgut gilt, sondern auch ein beliebtes Fotomotiv ist? Ich kann mich noch genau erinnern, wie ich unter den blühenden Kirschbäumen stand und die Farbenpracht auf mich wirken ließ.

  • Highlights der Burg:
  • Eindrucksvolle Architektur
  • Historische Ausstellungen
  • Wunderschöne Umgebung mit Sakura

Ein kulinarisches Abenteuer: Soba-Nudeln und Wasabi

Nach der Besichtigung der Burg ging es weiter zu einem Soba-Nudel-Kochkurs. Hier durften wir selbst Hand anlegen und die Nudeln herstellen. Das Gefühl, etwas Traditionelles mit meinen eigenen Händen zu kreieren, war einfach fantastisch! Ich kann Dir gar nicht sagen, wie viel Spaß es gemacht hat. Vielleicht hast Du auch schon einmal selbst gekocht und festgestellt, dass das Essen gleich viel besser schmeckt, wenn man es selbst zubereitet.

Ein weiteres Highlight war der Besuch einer Wasabi-Farm. Ich war überrascht zu erfahren und zu sehen, wie Wasabi angebaut wird und wie es überhaupt unverarbeitet aussieht. Die allgegenwärtige Kirschblüte war natürlich auch hier zu bewundern.

Fahrt nach Takayama über die Japanischen Alpen

Takayama: Ein kulinarisches Festmahl

Unser Tagesziel und Hotel war schließlich Takayama.

Am Abend habe sich die drei “Japan-Erkundschafter” sich einen weiteren „heimlichen“ Wunsch erfüllt: ein echtes Wagyu-Rind. Diesmal nicht aus Kobe, sondern Hida, dass in dieser Region berühmt ist. Die Konsistenz und der Geschmack war einfach unvergleichlich! Und ganz unter uns, es war ein Erlebnis, das ich nie vergessen werde.

Zusätzlich durften wir auch gleich einmal ein echtes japanisches Sushi genießen, serviert von einem Sushi-Meister, der seine Kunst mit viel Leidenschaft und Hingabe präsentierte. Es war nicht nur ein Essen, sondern eine kleine Show, die mich tief beeindruckte.

  • Kulinarische Höhepunkte in Takayama:
  • Hida-Wagyu: Zart und geschmackvoll
  • Sushi-Exklusivität: Ein Meisterwerk der japanischen Cuisine
  • Ein Erlebnis für alle Sinne

Ein entspannender Abschluss im Onsen

Den Tag ließen wir in einem Onsen ausklingen – und was für ein Erlebnis! In einem luftigen Freiluftbad, umgeben von der Natur und in einem traditionellen Yukata, fühlte ich mich wie im siebten Himmel. Es ist bemerkenswert, wie entspannend die Atmosphäre in einem Onsen ist. Hast Du schon einmal einen Onsen besucht? Wenn nicht, kann ich es nur wärmstens empfehlen!

Fazit

Dieser Tag in Japan war voller unvergesslicher Erlebnisse, von der atemberaubenden Aussicht auf den Fuji-san bis hin zu den kulinarischen Köstlichkeiten in Takayama. Ich habe nicht nur viel über die Kultur und Geschichte Japans gelernt, sondern auch eigene Erinnerungen geschaffen, die ich für immer in meinem Herzen tragen werde.

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