Musikkritik – Selig

 Kashmir Karma – 2017

Habe mir heute mal die neue „Rille“ von Selig gegeben und….Spannungsbogen 😉 ….. nicht enttäuscht!

Einfach Selig, (für mich…) tolle Texte, guter Sound und einfach nur schön.

Wie immer gilt… nur meine Meinung, ich empfehle dennoch mal ein Pröbchen von neuesten Werk der Hamburger sich zu gönnen.


Nebariparade

Nebari (Japanisch) – Ein sehr wichtiger Teil des Bonsai ist sein Nebari (oder Wurzelansatz), die Oberflächenwurzeln, die den Baum optisch stabilisieren. (Quelle: BonsaiEmpire)

Soweit der Erklärteil 😏

Bei den jetzigen Wintervorbereitungen an seinen Bäumen, kommt man einfach nicht daran vorbei, sich das eine oder andere an seinem Liebling mal genauer anzusehen.

Natürlich schaut man das ganze Jahr seine stämmigen Freunde an, nur der Focus ist halt jedesmal anders geschärft. Mal sind es im Frühling die Knospen, dann die Blüten und der Blattaustrieb usw.

Jetzt ist eben die Zeit für andere Blickwinkel und dann senkt der interessierte Betrachter sein Blick Richtung Erde, aus der alles entsteht.

Herbst im Bonsaigarten

Am Tag der Einheit will ich mich mal wieder mit der Natur vereinen.

Es ist ”Indian Summer“ oder gerne auch deutscher ”Goldener Oktober“ und ein kleiner Rundgang durch das eigene Refugium und mit einem wachen Blick wird einem auch hier offenbart…ja es wird (auch bei Bonsais 😉 ) langsam Herbst.

Auch wenn es noch nicht die Endstufe der zu erwartenden Farbenpracht ist, erfreut auch dieses Naturschauspiel schon den Garten- und Naturfreund.

Durch den Kontakt in den verschiedenen Foren der sozialen Medien zum Thema Bonsai ist es auch schön zu sehen, wie das (Herbstfärbung) innerhalb von Deutschland unterschiedlich zu Zeit aussieht.

Der Herbst
(Friedrich Hölderlin)

Das Glänzen der Natur ist höheres Erscheinen,
Wo sich der Tag mit vielen Freuden endet,
Es ist das Jahr, das sich mit Pracht vollendet,
Wo Früchte sich mit frohem Glanz vereinen.

Das Erdenrund ist so geschmückt, und selten lärmet
Der Schall durchs offne Feld, die Sonne wärmet
Den Tag des Herbstes mild, die Felder stehen
Als eine Aussicht weit, die Lüfte wehen.

Die Zweig‘ und Äste durch mit frohem Rauschen,
Wenn schon mit Leere sich die Felder dann vertauschen,
Der ganze Sinn des hellen Bildes lebet
Als wie ein Bild, das goldne Pracht umschwebet.

Abschied

 

 

 

 

 

 

 

Es weiss ja keiner, der’s nicht erlebt
wie’s ist, wenn einer die Flügel hebt
und leise, leise sich auf die Reise – die letzte macht.
Es weiss ja keiner, dem’s nicht geschah
wie’s ist, wenn einer nun nicht mehr da.
Wenn leer die Stätte des, den man
hätte so gern noch nah.

Einsam ist es ohne dich.
Still ist es ohne dich.
Alleine sind wir ohne dich.
Traurig sind wir ohne dich.
Eine letzte Umarmung. Ein letzter Kuss.
Das ist alles was und bleibt.
Jetzt am bitteren Schluss.