Ich saß heute in der Bahn und fuhr wie immer zur Arbeit. Der selten heute eroberte Sitzplatz ließ meine Synapsen in Wallungen bringen.

Man fährt Tag für Tag diese Strecke und macht sich nie so richtig Gedanken, was sich da eigentlich so ansammelt.

Heute soll das nun anders sein und ich nahm ein Blatt Papier, Stift und die Taschenrechnerfunktion meines Smartphones und fing einfach mal an, dass eine oder andere – dann doch erstaunliche – zusammen zurechnen.

Am Ende war ich schon überrascht, was sich da so in der Zeit angehäuft hat und wird.

Hier und heute habe ich nur die Fahrzeiten/-entfernungen von und zu meinem aktuellen Arbeitgebers (auch schon wieder 28 Jahre!) hergenommen.

Nur noch mal zur Erinnerung, ein Jahr hat in der Regel 365 Tage. Es ist nicht schön zu wissen, dass man in 28 Jahren gut 1,75 Jahre (642 Tage/365) oder bei Renteneintritt 2,26 Jahre (825 Tage/365) mit dem Weg zur Arbeit verbracht hat.

Wenn man dann noch andere Parameter dagegen legt, wird es noch ein wenig interessanter.

  • Der Umfang am Äquator beträgt rund 40.070 km
  • Der Umfang bei Deutschland (50. Breitengrad – auf Höhe Frankfurt) beträgt rund 25.770 km

Am Ende stehen diese Zahlen und man fragt sich unweigerlich, was hätte man mit all dieser schönen Zeit so alles machen können ….. außer zur Arbeit zufahren. 😉

Zum guten Schluss: Natürlich ist es mein pP (persönliches Pech) wenn ich so “weit” weg von meinem Arbeitsplatz wohne. Ich will hier auch in keinster Weise irgend jemanden die “Schuld” zuweisen. Es war einfach nur ein spontaner Flitz von mir, dass auszurechnen und…. zu bloggen.

Ach ja…interessant wäre es ja jetzt auch noch, wieviel Stunden/Tage die eigentliche Arbeit in Anspruch genommen hat (Jahre weiß man ja…siehe Rentenbescheid 😉 ), aber nein, dass will selbst ich dann doch nicht erfahren….zumindest nicht heute. 😉